Der Geest-Verlag, das GREND-Kultur-Zentrum und Dr. Artur Nickel starten wieder ein außergewöhnliches Buchprojekt.

Nach dem großen Erfolg der letzten Essener Anthologie mit dem Titel „Ich begann zu erzählen“ starten sie jetzt ein neues Buchprojekt für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren aus dem Ruhrgebiet, es ist bereits das sechzehnte. Diesmal geht es um unsere Zukunft und das, was wir mit ihr verbinden.

Was wir wollen

Mit dieser Buchreihe wollen die Initiatoren gerne

  • Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte in der Familie zum freien Schreiben anregen
  • ihnen bis in bildungsferne Schichten hinein über das Schreiben neue Perspektiven eröffnen, wie sie sich mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen in unsere Gesellschaft einbringen können,
  • für sie Leistungsanreize schaffen, indem herausragende „literarische“ Einzelleistungen mit der Aufnahme in die Anthologie belohnt werden,
  • ihnen ein literarisches Podium für eine gelungene Verständigung mit sich selbst und anderen bieten,
  • Brücken bauen, wo es notwendig ist,
  • einen Beitrag zur ästhetischen Erziehung leisten,
  • auf literarischer Ebene Impulse für eine intensive Bildungsarbeit setzen.

Am Ende soll ein Buch stehen, in dem die interessantesten Texte veröffentlicht werden, die im Rahmen des Projektes entstanden sind.

Das neue Schreibprojekt

„Auf-Bruch in meine Zukunft“ heißt das neue Thema, um das es jetzt bei dem neuen Buchprojekt geht. Es trifft sicherlich die Mitte dessen, was junge Menschen heute bewegt und umtreibt. Die Stichworte „Fridays for future“, Armut, Nationalismus, Flüchtlinge, Rassismus und Corona-Virus sprechen da wohl für sich. Das Thema betrifft uns alle, Jugendliche aber besonders, geht es doch um sie, um ihre persönliche Zukunft, um ihre Gestaltungsperspektiven und ihre Grenzen. Gerade jetzt ist da vieles in Frage gestellt und die Verunsicherung groß. Das ist nicht zu übersehen. Wohin geht unsere Reise? Womit müssen wir rechnen? Was passiert mit uns, mit unseren Mitmenschen? Was mit unserer Kultur, mit unseren religiösen Traditionen? Was verändert sich? Was bleibt? Oder müssen wir damit rechnen, dass das, was wir uns aufgebaut haben, wieder in sich zusammenfällt? Manches haben wir in unserer Hand und können wir persönlich ganz konkret beeinflussen, anderes wohl eher nicht. Jedenfalls reicht die Spanne zwischen dem, was eine Utopie auszeichnet und eine Dystopie ausmacht, unermesslich groß. Wo stehen wir? Gerade in dieser Spanne kann das Schreiben hilfreich sein. Es kann helfen, sich seiner Selbst zu vergewissern, den eigenen Standort zu finden, Perspektiven zu formulieren und möglicherweise auch Wege zu finden, wie es weitergehen kann.

Dabei möchten die Organisatoren

  • Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren mit und ohne Migrationsgeschichte in der Familie zum freien Schreiben anregen,
  • ihnen bis in bildungsferne Schichten hinein über das Schreiben neue Perspektiven eröffnen, wie sie sich mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen in unsere Gesellschaft einbringen können,
  • für sie Leistungsanreize schaffen, indem herausragende literarische Einzelleistungen mit der Aufnahme in die Anthologie belohnt werden.

 

Alle weiteren Informationen zu dem Projekt finden Sie auf den Internetseiten www.geest-verlag.de, www.grend.de und www.arturnickel.de .